--- Konfis sagen Danke! --- Veranstaltungen unter Gemeinde --- 

Evangelisch in Bad Königshofen 

 

Erinnern Sie sich noch an den 2. Februar? Nicht?  

Ist auch schon wirklich lange her. Ich kann mich auch nicht erinnern, dabei war dieser Tag besonders - nur wussten wir es damals noch nicht. Am 2. Februar haben wir zum letzten Mal miteinander das Heilige Abendmahl gefeiert, in Bad Königshofen und Zimmerau. Danach war es wegen des Corona-Virus nicht mehr möglich. Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Konfirmation - an keinem dieser Feiertage konnten wir Brot und Wein miteinander teilen. Dabei heißt es von der Kirche Jesu Christi, dass sie dort zu finden sei, wo das Wort rein gepredigt und die Sakramente gefeiert werden. Das Heilige Abendmahl gehört zu den Erkennungszeichen der Kirche und ist für uns Christen so notwendig wie das gesprochene Evangelium. 

 

Wir haben lange über eine Lösung nachgedacht, wie wir gemeinsam das Abendmahl wieder feiern können, ohne dabei Angst vor Ansteckung haben zu müssen. 

Die Antwort haben wir bei den evangelischen Christen in Skandinavien gefunden. Dort ist es üblich, dass zum Abendmahl jede und jeder einen eigenen kleinen Kelch gerei- cht bekommt, der dann mit den vertrauten Spendeworten „Christi Blut, für dich ver- gossen“ aus einem größeren sog. Gießkelch gefüllt wird.  

Der Kontakt mit Viren oder Spuren der anderen Abendmahlsteilnehmer ist so ausgeschlossen. Diese sogenannten Einzelkelche schützen natürlich nicht nur in Coronazeiten vor Ansteckung. Sie kommen auch denjenigen entgegen, die schon seit  

langem dazu übergegangen sind, die Hostie nur noch in den Wein zu tauchen. Leider ist diese Variante genauso infektiös wie ein gemeinsames Trinken aus dem Kelch, denn die meisten Viren verbreiten wir über die Finger, die beim Eintauchen der Hostie nicht selten mit in den Wein getaucht werden. 

Wichtig war den Kirchenvorständen, dass auch in Zukunft die Würde des Abendmahls gewahrt bleibt. Schnapsgläser oder Plastikbecher kommen für das Heilige Mahl nicht in Frage. Wir haben uns deswegen für Einzelkelche entschieden, die beim gewohnten Abendmahlskreis gereicht werden. Er sieht aus wie ein richtiger Kelch, ist aber nur 7 cm hoch und aus Edelstahl gefertigt. 

Damit jeder Besucher einen eigenen, unbenutzten Kelch bekommt, mussten die Kirchengemeinden Bad Königshofen und Sulzdorf einen ausreichenden Vorrat anschaffen. Aber auch viele andere Gemeinden im Dekanat schließen sich der Idee an. 

Es braucht bestimmt etwas Übung, aber bald werden wir wieder  

gemeinsam Abendmahl feiern können. 

Wir sind dankbar und freuen uns, wenn Sie die Idee mit Ihrer Spende unterstützen: 

 

Stichwort: Einzelkelch 

Bad Königshofen
Geno-Bank Bad Königshofen IBAN DE16790691650007142226 

Sulzdorf:
Raiba im Grabfeld eG
IBAN DE89 7906 9188 0000 2212 60 

Wie wir in Zukunft Abendmahl feiern können