--- 29. Januar, 19.00 Uhr, Gewölbekeller der Schranne: Ausstellungseröffnung Sara Atzmon --- 

Evangelisch in Bad Königshofen 

Man kann sich das Evangelium nicht selber sagen!“, sagt der evangelische Theologe Fulbert Steffensky.  

Es gibt Situationen im Leben, in denen es andere braucht, die einem Vergebung und Trost zusprechen. Die Konfession spielt dabei keine Rolle. 

 

Es gehört zur Wirklichkeit unserer menschlichen Existenz, dass wir schuldig werden aneinander und an Gott. Die Beichte ist ein Weg, um den Menschen in seiner Lebenswirklichkeit ernst zu nehmen, und das heißt, auch seine Schuld ernst zu nehmen.  

Zur Beichte gehört deswegen einmal, dass wir uns unsere Fehler eingestehen und uns das lösende Wort, den Zuspruch der Vergebung Gottes sagen lassen. 

 

Es ist unser Herr Jesus Christus selber, der uns von der Schuld freispricht. Kein Mensch kann sich selber freisprechen. Ziel der Beichte ist es, dass das alte Leben mit der Vergangenheit unwiderruflich hinter uns liegt. Aus Gottes Vergebung leben wir frei und wir können unseren Alltag aus Gottes Gnade und Vergebung gestalten. 

 

In der Evangelisch-Lutherischen Kirche wird die Beichte meist gemeinsam in besonderen Gottesdiensten als allgemeine Beichte gefeiert. 

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit zur Einzelbeichte: 

 

Einen Beichtstuhl braucht man dafür nicht. Viel wichtiger ist die Möglichkeit für ein vertrauensvolles Gespräch über das, was das Gewissen belastet. Ein gutes Beichtgespräch ist ein Seelsorge-Gespäch. Im Gebet darf vor Gott ausgesprochen werden, was wir als Schuld oder Sünde erleben.  Am Ende steht die Lossprechung von aller Schuld, wenn der Pfarrer oder die Pfarrerin segnend die Hände auflegt und zuspricht: „Ich spreche Dich von all Deinen Sünden frei, ledig und los. Dir sind Deine Sünden vergeben.“ 

 

Als Pfarrer sind wir streng an das Beichtgeheimnis gebunden, das auch vor Gericht anerkannt und geschützt wird. Das heißt, alles, was in der Beichte ausgesprochen wird, bleibt unter dem strengsten Siegel der Verschwiegenheit und darf vom Pfarrer mit niemandem geteilt werden. 

 

Wenn sie ein Beichtgespräch wünschen, dann sprechen Sie uns einfach an, z.B. sonntags nach dem Gottesdienst. Oder wir vereinbaren telefonisch einen Termin. 

 

Sie erreichen uns unter der Nummer 09 7 61 / 63 05. 

(Joh 20, 21) 

 

 

Nehmt hin den Heiligen Geist!  

 
 

Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen…“  

Beichte